Eingebettet im immer grünen Norden Teneriffas, befindet sich Finca El Quinto. Seit 1980 wird hier ökologische Landwirtschaft gelebt. Es ist eine Begegnungsstätte in und mit der Natur

Finca El Quinto ist ein sich ständig weiterentwickelndes Projekt in dem der Austausch von und mit Gästen im Mittelpunkt steht. Seit den 80er Jahren bietet das Familienunternehmen, geführt in 2er Generation, seinen Gästen eine Auszeit vom stressigen Alltag in einer natürlichen und einzigartigen 

Finca El Quinto ist ein familiengeführter ökologische Finca mit individuell gestalteten Ferienhäusern im Norden Teneriffas. Hier leben und arbeiten drei Generationen unter einem Dach. Die Finca hat seine Anfänge im Jahre 1986 und wird heute in zweiter Generation geführt. Sie ist eine der wenigen  Ferienfincas der Kanarischen Inseln, die neben der Vermietung von Ferienhäusern auch ökologische Landwirtschaft betreibt. Das ehemals brachliegende Landstück wurde Schritt für Schritt in eine natürliche Ruheoase mit traditionellen kanarischen Häusern verwandelt. Die Apartments und Häuser liegen zwischen Orangenbäumen, Bananenpalmen und vielen anderen exotischen Pflanzen und Baumarten. Neben der Entspannung in der einmaligen Natur, ist die Finca El Quinto wegen ihrer einzigartigen Lage der perfekte Ausgangspunkt für zahlreiche Freizeit- und Sportaktivitäten, wie z. B. Wandern, Klettern, Surfen, Paragliding auf Teneriffa.

Es ist Ostern und für viele Familien, Pärchen und Soloabenteurer eigentlich Reisezeit. Raus aus dem Alltag und ab in den Urlaub. Aber jetzt ist Corona und alles ist anders. Jetzt ist social distance und die ganze Welt sitzt zuhause, wehmütig an den geplanten Urlaub denkend. Die Tourismusbranche ist komplett zusammengebrochen und auch bei uns geht es gerade sehr sehr ruhig zu – keine Wanderausflüge, keine Surftrips und die alljährlich stattfindende Ostereieranmalerei mit unseren kleinen Gästen fällt dieses Jahr leider auch aus. Klar, machen wir uns auch Gedanken, was wir jetzt mit der vielen uns zur Verfügung stehenden Zeit anfangen sollen. Auf der Finca gibt es selbstverständlich immer etwas zu tun. Gemüse und Obst wächst weiter und Renovierungsarbeiten stehen auch immer an. Aber wir haben da auch noch ein paar Ideen. Vielleicht ist da auch etwas für euch dabei.

1. Umgebung erkunden

Kurz bevor das Coronavirus Spanien traf war ich bei meiner Familie in Deutschland und hatte das Glück, eine tolle Frühlingswoche mit meiner Familie zu verbringen. Alle haben sich frei genommen und wir haben uns die Fahrräder geschnappt und die umliegende Region erkundigt. Dabei wurde mir wieder bewusst, wie schön doch eigentlich unsere heimatliche Umgebung ist. Saftig grüne Wälder, Talsperren, Seen und Ländereien nur in kurzer Distanz zu meinem Elternhaus. Im verrückten Hamsterrad, was sich „Alltag“ nennt, vergessen wir oft ,wie schön unsere direkte Umgebung ist und dass es sich lohnt, diese zu erkunden. Die Fahrradtouren zu Hause mit der Familie waren ein kleiner Erholungsurlaub. Da man in Deutschland noch im engsten Familienkreis vor die Tür darf bzw. sich in der Natur sportlich betätigen kann, empfehlen wir euch, einfach mal den Rother Wanderführer aufzuschlagen für wunderschöne Touren in der Umgebung oder auch die App Wikilocs für Fahrradtouren, Kletterrouten, etc. zu downloaden.

2. Urlaub mit Geschmack

Ihr vermisst die Geschmäcker eures letzten Thailandurlaubes? Wie gut, dass das Internet einfach alles anbietet. Küchengötter zum Beispiel bietet euch eine Auswahl an Rezepten je nach Land – die Osterferien in Skandinavien sind geplatzt? Dann hol Schweden doch einfach nach Hause und koche „One Pot Jansson“ (link) dazu ein kühles Kopparbergs und Skål. Bei www.fernweh-koch.de findet ihr ebenfalls tolle Rezepte die euer Reisefieber lindert und den Urlaub in die heimatliche Küche holt. Die passende Deko ist dann das i-tüpfelchen.

3. In Erinnerungen schwelgen

Im digitalen Zeitalter rennen wir alle ständig mit unseren Handys rum und machen Fotos. Unzählige befinden sich in unserer Handygalerie oder auf unserem Cloude Speicher  – doch seien wir mal ehrlich: wie genau gucken wir uns die Fotos eigentlich anschließend noch richtig an? Damals war der ganze „Prozess“ noch etwas komplizierter und hatte etwas zeremonielles. Vor dem Urlaub wurden die Filmrollen gekauft und im Koffer verstaut. Bei der Auswahl der Fotoobjekte wurde darauf geachtet was man fotografiert, da der Film schnell voll war und die Rolle so wie das Entwickeln mit „höheren“ Kosten verbunden war. Hinterher wurden die Fotos von dem Entwickeln abgeholt, um dann zusammen mit der ganzen Familie ein „Best Of“ der Urlaubsfotos auszuwählen. Dann klebte man sie in das Fotoalbum. Wie toll waren diese Momente in denen man den Urlaub noch einmal zu Hause gemeinsam erlebte und sich an unvergessliche Momente erinnerte. Heutzutage ist das leider etwas verloren gegangen. Gerade jetzt sollte man dies jedoch unbedingt wieder zurückbringen. Durchforstet mit euren Familien, Freunden oder alleine doch mal euren Handyspeicher oder eure Cloud. Sucht zusammen die besten Bilder, schwelgt in Erinnerungen und druckt sie im Drogeriemarkt aus. Beim Einkleben findet ihr bestimmt noch ein paar tolle Sätze oder Erinnerungen, die ihr im Fotoalbum vermerken könnt.

4. Filmeabend

Klar, was denn sonst, wenn wir schon in unsere Sofas einwachsen. Es gibt so viele tolle Filme über das Reisen. Hier unsere Favoriten:

 

  1. The Beach
  2. Vicky, Cristina Barcelona
  3. Der talentierte Mr. Ripley
  4. Slumdog Millionare
  5. Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt
  6. Pedal the world auf Netflix
  7. Eat, Pray, Love (ja, ist trotzdem schön)
  8. Into the wild
  9. Best Exotic Marigold Hotel
  10. Hin und weg

5. den nächsten Urlaub planen

Dabei muss ich immer an eine schöne Unterhaltung denken, die ich mit einem Gast hatte, der uns aus Israel besuchen kam. Ich fragte ihn, wie er uns gefunden hat und er antwortete, dass er uns über Google Maps gefunden hat. Er erklärte mir, dass er immer ein halbes Jahr vorher anfängt seinen Urlaub zu planen. Dabei sucht er auch die Unterkünfte per Satellitenbild und bucht da, wo es von der Umgebung am schönsten aussieht. Er war so begeistert und erzählte mir, dass er so leidenschaftlich plant, dass er mental dann schon am Reisen ist. Vielleicht muss man es nicht ganz so extrem machen. Es gibt online aber eine riesige Anzahl an Reiseberichten, Blogs, YouTube Kanälen, die euch für eure nächste Reise inspirieren können – aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben – Reist mental schon einmal in die Toskana und wenn ihr bei Lonely Planet eine Restaurantempfehlung lest, stellt euch doch vor eurem inneren Auge vor, wie ihr mit einem Glas Rotwein in der Hand unter freiem Himmel deren Spezialität genießt.

6. Urlaub für die Ohren

Spotify und andere Musik Streamingdienste haben fast alle Künstler in ihrem Repertoire. Frankreichurlaub mit ZAZ zum Beispiel oder J Balvin und die Hüften zu lateinamerikanischen Beats schwingen lassen.  Mit der Global Culture Initiative GLOBAL X von Spotify kommst du an einem Tag mal auf den Geschmack von mexikanischer Musik und an dem anderen wird dir die chinesische Musikszene vorgestellt. Des Weiteren werden aktuelle Hits mit Klassiker aus dem jeweiligen Land kombiniert. Ansonsten gibt es auch viele tolle Podcasts, welche die Reiselust kurz stillen. In ihrem Reise Podcast „Welttournee“ bieten die zwei Reiseblogger eine 30 Minütige Corona Spezialfolge „Urlaub für das Gehirn“ an.