Brassica oleracea convar. capitata var. alba

Weisskohl

Englische Bezeichnung: White Cabbage
Spanische Bezeichnung: Col blanca

Familie  

Kreuzblütengewächse (Brassicaceae)

Hauptbestandteile:  

Mineralstoffe: Calcium, Magnesium, Kalium 
Vitamine: B-Vitamine, C, Beta-Carotin (Provitamin A),
Sekundäre Pflanzenstoffe: Antioxidantien, krebsfeindliche Senfölglycoside

 

Ernte-Hinweise:  

Junge Blätter lassen sich bereits früher ernten, z.B. für einen Salat. Wenn der ganze Kopf ausgereift ist, schneidet man den Kohl mit einem scharfen Messer knapp unter dem Kopf ab, sobald er schön fest geworden ist, und entfernt die äußeren Blätter.

Verwendung:  

 Kochen, Dünsten, Schmoren, Blanchieren, Braten, Fermentieren
  • z.B.: als Gemüsebeilage in Aufläufen, Rouladen, Sauerkraut,…

Der Weißkohl wurde bereits im 7. Jahrhundert zu Kimchi, einer südkoreanischen Form des Sauerkrauts verarbeitet. 
Später erkannten auch Seefahrer den Wert des Krautes und nahmen es als Proviant auf lange Reisen mit. In Form von Sauerkraut lässt sich Weißkohl nicht nur gut konservieren, sondern behält weitgehend seinen Vitamin-C Gehalt, der die Seefahrer vor der Krankheit Skorbut schützte. Während der beiden Weltkriege entwickelte sich im englischen Sprachgebrauch der Begriff „Krauts“ als Spitzname für die Deutschen.