Rosmarinus officinalis

Rosmarin

Englische Bezeichnung: Rosemary
Spanische Bezeichnung: Romero

Familie  

Lippenblütler (Lamiaceae)

Hauptbestandteile:  

Ätherische Öle (einschließlich Borneol, Camphen, Kampfer, Cineol, Limonen und Linalool), Flavonoide, Diterpene, Triterpene, Rosmarinsäure, Vitamin A (Beta-Carotin), Vitamin C und Mineralien wie Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink

 

Verwendung: 

Blätter, Stängel, Blüten

Wirkungsweisen:

  • Kreislaufstimulierendes Mittel
  • Antidepressivum
  • Angstlösend
  • Nervenstärkend
  • Krampfhemmend
  • Gallentreibend
  • Karminativ
  • Antibakteriell
  • Krebshemmend
  • Antimikrobiell
  • Antimykotisch
  • Antiseptisch
  • Antioxidationsmittel
  • Rötungshemmend
  • Schweisstreibend
  • Schmerzstillend
  • Entzündungshemmend
  • harntreibend
  • Menstruationsfördernd
 

Geschmack:

Scharf, Schwach süß, Bitter (mild)

 

Energie:

Wärmend, Trocknend, Stimulierend, Wiederherstellend

 

Ernte-Hinweise:
Pflanze kontinuierlich beschneiden und die Blätter verwenden.

 

Rosmarin, der schöne “Tau des Meeres”, eine duftende, ozeanische, mediterrane, immergrüne Minze mit aromatischen, kiefernnadelartigen Zweigen.

Rosmarin wird mit der Jungfrau Maria assoziiert, und seine Affinität zum Weiblichen wird auch durch den mittelalterlichen Glauben illustriert, dass Rosmarin, der in Türhöfen wächst, bedeutet, dass eine Frau in diesem Haushalt das Sagen hat.

Rosmarin ist ein anregendes Verdauungstonikum, das hilft, den Magen zu entspannen und zu tonisieren, und ist aufgrund seiner nervenstärkenden Wirkung besonders gut bei Verdauungsbeschwerden, die durch mentale Anspannung, Angst und Sorgen entstehen. Als Cholagogum regt Rosmarin die Produktion von Galle und deren Abfluss aus der Leber an, was die Verdauung anregt und bei der Entgiftung hilft.

Die ätherischen Öle im Rosmarin sind antimikrobiell und schweißtreibend, was Rosmarin zu einem wichtigen Verbündeten bei Erkältungen, Halsschmerzen, Grippe und Husten macht. 

Rosmarin ist nicht nur ein Freund des Verdauungssystems, sondern auch des Nerven- und Kreislaufsystems und wird seit langem verwendet, um die Durchblutung des Gehirns zu steigern, was die Konzentration und das Gedächtnis verbessert. Auf diese Weise kann er auch bei Kopfschmerzen, die durch nervöse Anspannung verursacht werden, hilfreich sein.


References:
McIntyre, A., & Boudin, M. (2012). Dispensing with tradition: A practitioner’s guide to using Indian and Western herbs the Ayurvedic way . Great Rissington, UK: Artemis House. 
Grieve, M. (1931). A modern herbal . Retrieved from https://botanical.com/botanical/mgmh/mgmh.html
Hoffmann, D. (2003). Medical herbalism: The science and practice of herbal medicine. Rochester, VT: Healing Arts Press.