Tropaeolum majus

KAPUZINERKRESSE, INKAKRESSE, SALATBLUME

Englische Bezeichnung: Nasturtium, Cress
Spanische Bezeichnung: Capuchina

Familie  

Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae)

Hauptbestandteile: 

Senföle (Isothiocyanaten), Oxalsäure, Polyphenole, Carotinoide, Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Vitamin A, Vitamin B, Vitamin C

Verwendung: 

Blätter, Blüten

Wirkungsweisen:

  • Antibakteriell
  • Antiviral
  • Appetitanregend
  • Blutreinigend
  • Durchblutungsfördernd
  • Entzündungshemmend
  • Erwärmend
  • Fungizid
  • Harntreibend
  • Immunstärkend
  • Menstruationsfördernd
  • Schleimlösend
  • Schmerzlindernd
  • Verdauungsanregend
Geschmack:
Scharf

 

Energie:

Wärmend

 

Ernte-Hinweise:
Die Ernte kann beginnen, wenn die ersten jungen zarten Blätter groß genug sind. Bald danach kommen die ersten Blüten. Man kann die geschlossenen Blütenknospen und junge Samen in Kräuteressig einlegen und wie Kapern verwenden.

 

In Versuchen mit getrockneter und frischer Kapuzinerkresse konnte nachgewiesen werden, dass die Pflanze Bakterien, Viren und Pilzen (darunter auch Candida) abtötet und dabei ähnlich effektiv sein kann wie Antibiotika. Heute wird es vor allem auch für bakterielle Infektionen im Urogenitaltrakt und Atemwegsinfekte für die das Heilkraut genutzt.

 


Resources:
Butnariu, M. und C. Bostan (2011): Antimicrobial and anti-inflammatory activities of the volatile oil compounds from Tropaeolum majus L. In:African Journal of Biotechnology. Vol: 10, S. 5900-5909
Arzneipflanze des Jahres 2013 – Große Kapuzinerkresse, In: Forschergruppe Klostermedizin, zuletzt aufgerufen am 04.08.2020
Chrubasik-Hausmann, C. (2019): Kapuzinerkresse plus Meerrettichwurzel. Universität Freiburg