Ocimum basilicum

Basilikum

Englische Bezeichnung: Basil
Spanische Bezeichnung: Albahaca

Familie  

Lippenblütler (Lamiaceae)

Hauptbestandteile:  

Flavonoide, Triterpene, Ursolsäure, ätherische Öle

 

Verwendung: 

Blatt

Wirkungsweisen:

  • lterativ
  • antiemetisch (gegen Brechreiz wirksam)
  • antimikrobiell
  • antioxidativ
  • krampflösend
  • karminativ (beruhigend für den Verdauungstrakt)
  • schmerzlindernd
  • schweißtreibend
  • milchflussfördernd
  • nervenstärkend
 

Geschmack:

Scharf

 

Energie:

Wärmend, trocken

 

Ernte-Hinweise:
  • Mit einer scharfen Schere oder Messer die Blätter abschneiden, anstatt sie mit den Fingern zu pflücken
  • bestenfalls ganze Triebspitzen auf eine Länge von fünf bis sieben Zentimeter abschneiden

 

Basilikum ist am bekanntesten für sein starkes Aroma und seinen ausgeprägten Geschmack. In der kulinarischen Welt wird es häufig frisch mit Tomaten gepaart oder in getrockneter Form in einer Vielzahl von Gerichten verwendet. 

In der Kräuterkunde wird Basilikum als aufmunterndes Nervengift bei Stress, Angstzuständen, schlechter Stimmung, Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche eingesetzt.

Wie viele Nervengifte wirkt Basilikum positiv auf das Verdauungssystem, wo es hilft, die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen zu verbessern (kein Wunder, dass es ein so großartiges Küchenkraut ist!), sowie Verdauungsstörungen, Übelkeit und Darmkrämpfe zu lindern.

Basilikum wird auch bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt und ist speziell bei überschüssigem Schleim in Kopf und Brust angezeigt. Es kann eine ausgezeichnete Ergänzung zu einer Teemischung für Erkältungen, die Grippe und andere Infektionen der Atemwege sein.

 

 


Resources:
Tierra, M. (1998). ​Planetary herbology.​ Santa Fe, NM: Lotus Press.
McIntyre, A., & Boudin, M. (2012). ​Dispensing with tradition: A practitioner’s guide to using Indian and Western herbs the Ayurvedic way​. Great Rissington, UK: Artemis House.
Vlase, L., Benedec, D., Hanganu, D., Damian, G., Csillag, I., Sevastre, B., … Tilea, I. (2014). Evaluation of antioxidant and antimicrobial activities and phenolic profile for ​Hyssopus officinalis, Ocimum basilicum ​and ​Teucrium chamaedrys.​ ​Molecules,​ 19(​ 5), 5490-5507. https://doi.org/10.3390/molecules19055490